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08.12.2010, 23:09

Souveräner Sieg
Bayern lassen Basel keine Chance


Der FC Bayern hat die Gruppenphase der Champions League mit einem überzeugenden Sieg abgeschlossen. Am Mittwochabend gewann der deutsche Rekordmeister zuhause gegen den Schweizer Double-Gewinner FC Basel mit 3:0 (2:0) und fuhr damit erstmals in der Klubhistorie den insgesamt fünften Dreier in der Vorrunde ein.

Vor 66.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachten Franck Ribéry (35.) und Anatoliy Tymoshchuk (37.) den FC Bayern schon vor der Pause mit einem Doppelschlag auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel sorgte Ribéry (50.) mit seinem zweiten Treffer für den 3:0-Endstand.

Wie angekündigt hütete Thomas Kraft an diesem Abend das Tor der Münchner. Für die Nummer zwei war es der zweite Saisoneinsatz in der Champions League, Jörg Butt bekam wie schon vor zwei Wochen in Rom eine Verschnaufpause. Ansonsten schickte FCB-Coach Louis van Gaal in seinem 150. Eurpoacup-Spiel als Trainer die gleiche Mannschaft ins Rennen, die am letzten Wochenende mit 0:2 auf Schalke unterlegen war.

Die Eidgenossen, die nur mit einem Sieg noch Chancen auf das Achtelfinale gehabt hätten, überraschten die Bayern in der Anfangsphase mit einer offensiven Ausrichtung. Schon am eigenen Strafraum wurde das Münchner Aufbauspiel gestört. Und die Gäste hatten auch die erste Chance der Partie durch Xherdan Shaqiri. Nach einem Konter scheiterte der quirlige Linksfuß am gut reagierenden Kraft (9.).

Anschließend fanden die Bayern mehr und mehr zu ihrem Spiel. Gefährlich wurde es immer dann, wenn schnell und zügig über die Außenbahnen gespielt wurde. Innerhalb von 60 Sekunden brachte Philipp Lahm den Ball zwei Mal gefährlich von rechts in den Baseler Strafraum. Zunächst verpasst Mario Gomez nur um einen Schritt (11.), dann Ribéry mit dem Kopf (12.)

Die Van-Gaal-Truppe drängte die Schweizer mit ihrem Positions- und Passspiel nun immer mehr in der Defensive. Mark van Bommel aus 25 Metern (25.) und Gomez freistehend im Strafraum (26.) vergaben die nächsten Möglichkeiten.

Kraft stark

Mitten in die Münchner Druckphase kamen die Basler zu zwei gefährlichen Konterangriffen. Beide Male konnte Kraft sein großes Talent unter Beweis stellen. Zunächst parierte er den Drehschuss von Alexander Frei aus 12 Metern (31.), auch gegen den frei auf ihn zulaufenden Marco Streller behielt er mit einer Glanzparade die Oberhand (34.).

Praktisch im Gegenzug gingen die Bayern in Führung. Diego Contento erkämpfte an der Torauslinie den Ball gegen Beg Ferati und spielte ihn in Mitte, wo Franck Ribéry aus zehn Metern unbedrängt zum 1:0 einschoss (35.). Nur zwei Minuten später fiel auch schon das 2:0. Eine Ecke von rechts köpfte Gomez an den Fünfmeterraum, wo Anatoliy Tymoshchuk nur noch den Fuß hinhalten musste (37.).

Ribéry trifft doppelt

Basel verlor nun völlig die Ordnung in der Defensive und die Bayern kamen bis zur Pause noch zu drei erstklassigen Möglichkeiten, den Sack frühzeitig zuzumachen. Ein 20-Meter-Schuss des gut aufgelegten Toni Kroos strich um Haaresbreite am Basler Tor vorbei (41.). Dann scheiterte zunächst Ribéry aus 16 Metern völlig freistehend (42.). Auch Bastian Schweinsteiger vergab aus ähnlicher Position (44.).

Was die Münchner vor dem Seitenwechsel verpassten, erledigten sie dann unmittelbar nach Wiederanpfiff. Nach Zuspiel von Thomas Müller behielt Ribéry die Übersicht und schob den Ball vom Elfmeterpunkt überlegt ins linke Eck - das 3:0 in der 50. Minute.

Die Partie war damit natürlich endgültig entschieden, doch die Bayern hielten das Tempo zumindest über weite Strecken der zweiten Hälfte weiter hoch. Contento (57.) und zwei Mal Schweinsteiger (57./58.) hätten das Ergebnis auf 4:0 schrauben können. Van Bommel (77.) und Gomez (78.) scheiterten am Basler Schlussmann Franco Costanzo. Letztendlich blieb es beim hochverdienten 3:0,

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11.12.2010, 18:17

3:0 gegen St. Pauli
Klarer Sieg im letzten Heimspiel

11.12.2010
Der FC Bayern hat sich mit einem Sieg von seinen Heim-Fans aus dem Fußballjahr 2010 verabschiedet. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause feierte der Rekordmeister einen klaren, aber schwer erkämpften 3:0 (1:0)-Erfolg über Aufsteiger FC St. Pauli und bleibt damit weiter in Lauerstellung hinter der Spitzengruppe der Bundesliga.

Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Hamit Altintop (17.) die Münchner in der ersten Halbzeit in Führung, Philipp Lahm (72./Foulelfmeter) und Franck Ribéry (79.) machten im zweiten Durchgang alles klar gegen die Hanseaten, die nach der Roten Karte gegen Torwart Thomas Kessler (69.) die Partie mit zehn

Gegenüber dem 3:0-Erfolg drei Tage zuvor gegen den FC Basel änderte Van Gaal seine Aufstellung auf einer Position: Für den grippekranken Mario Gomez rückte Altintop in die Startelf. Thomas Müller nahm die Gomez-Position als einzige Sturmspitze ein, Altintop spielte für Müller auf der rechten Außenbahn. Miroslav Klose, nach überstandenem Muskelfaserriss erstmals wieder im Kader, nahm zunächst auf der Bank Platz.

„Am besten spielt es sich mit offenem Visier“, hatte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski vor der Partie angekündigt und entsprechend aggressiv ging seine Mannschaft von Beginn an zu Werke. Der Aufsteiger versteckte sich nicht, störte den Spielaufbau der Bayern schon kurz vor deren Strafraum und hatte in Person von Fin Bartels (3.) die erste Torchance, doch der Mittelfeldspieler zielte aus halbrechter Position drüber.

Es dauerte eine ganze Weile, ehe sich die Bayern auf die einsatz- und lauffreudigen Gäste eingestellt hatten. Den ersten gefährlichen Angriff initiierte Ribéry über die linke Seite, doch seine Hereingabe verfehlte Kroos nur knapp (7.). Zehn Minuten später schloss Altintop eine feine Kombination über Van Bommel und Schweinsteiger mit einem satten Schuss aus 20 Metern in den Torwinkel zur 1:0-Führung ab (17.).

Damit war der Anfangsschwung der Hanseaten gebremst, der FCB übernahm mehr und mehr die Initiative und hatte wenig später eine weitere Chance durch Schweinsteiger (24.), dessen Kopfball allerdings zu hoch angesetzt war. Auch in der Folgezeit kontrollierten die Bayern die Partie, ohne aber Torgefahr zu erzeugen. Kurz vor der Halbzeit scheiterte Kroos (45.) mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an St. Paulis Schlussmann Thomas Kessler.

Die Kiez-Kicker änderten auch nach dem Rückstand nicht ihre Ausrichtung, wenngleich sie die Münchner nicht mehr ganz so früh in der eigenen Spielhälfte störten. Dennoch hatten die Gäste vor der Pause noch zwei Möglichkeiten durch Marius Ebbers (37./42.), der jedoch beide Male das Ziel verfehlte. So blieb es nach den ersten 45 Minuten beim knappen, aber verdienten Vorsprung der Bayern.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Bayern etwas zielstrebiger und mit mehr Zug zum Tor, die erste Chance jedoch hatten die Gäste durch Ebbers, dessen Schuss aus kurzer Entfernung Contento von der Linie kratzte. Auf der Gegenseite traf Müller (52.) aus 14 Metern nur den Außenpfosten, kurz darauf scheiterte er zwei Mal an Kessler (54./55.).

Danach ebbte der Druck der Bayern wieder etwas ab, wodurch die Gäste wieder etwas gefährlicher aufkamen. Bartels (61.) und erneut Ebbers (65.) konnten ihre Möglichkeiten aber nicht nutzen. Mitte der zweiten Halbzeit kam es dann zur Vorentscheidung aus Sicht der Münchner. Kroos hatte Müller in Szene gesetzt, der den Ball an Torwart Kessler vorbeilegte und anschließend von diesem zu Fall gebracht wurde. Die Konsequenz: Rote Karte für Kessler und Strafstoß für den FCB, den Lahm sicher gegen Reserve-Keeper Mathias Hain verwandelte (72.).

Sieben Minuten später folgte die endgültige Entscheidung. Ribéry setzte sich energisch gegen Gunesch durch, umspielte den herausstürmenden Hain und schob locker zum 3:0 ein. In der Schlussphase versäumten es Altintop (81.), Müller (82.) und Schweinsteiger (87.) gegen dezimierte Hamburger, weitere Treffer zu erzielen. Am Ende blieb es beim verdienten 3:0-Sieg des FCB.

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11.12.2010, 18:19

Neuer Vertrag
Schweinsteiger verlängert bis 2016



Als Babak Rafati das Spiel gegen St. Pauli abpfiff, war die Freude der Fans über den Sieg gegen die Hamburger schon groß, doch nur wenige Minuten später sorgte Bastian Schweinsteiger dann für einen wahren Jubel-Orkan: Er schnappte sich das Mikrofon von Stadionsprecher Stephan Lehmann und verkündete vor der Südkurve in der Allianz Arena: „Ich habe meinen Vertrag verlängert und bleibe bis zum Jahr 2016 beim FC Bayern. Hoch lebe Bayern! “

Seit 1998 spielt der Oberaudorfer an der Säbener Straße, wurde mit dem FCB Deutscher B- und A-Jugend-Meister, schaffte den Sprung zu den Profis, gewann fünf Mal das Double, stand im Champions-League-Finale - und ist spätestens seit der WM in Südafrika zu einer der Stützen der deutschen Nationalmannschaft gereift.

FCB-Gerüst nimmt Konturen an

Schon bei der Jahreshauptversammlung am 30. November in der Olympiahalle hatten Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Vereinspräsident Uli Hoeneß den Stellenwert von Bastian Schweinsteiger hervorgehoben, und angekündigt, die Vertragsverlängerung mit höchster Priorität betreiben zu wollen.

Ursprünglich war der Kontrakt des Mittelfeldspielers bis zum Sommer 2012 terminiert, die Zusammenarbeit wurde somit vorab um weitere vier Jahre verlängert. Das Gerüst des FC Bayern für die kommenden Jahre nimmt somit immer mehr Konturen an: Mit Philipp Lahm (bis 2016), Thomas Müller (bis 2015), Holger Badstuber (bis 2014) und Franck Ribéry (bis 2015) hatte der Vorstand des FC Bayern bereits in den vergangenen Wochen und Monaten die Zusammenarbeit langfristig verlängert.

Doppelte Vorweihnachts-Bescherung also für die Fans in der Allianz Arena. Erst der Sieg gegen St. Pauli, und dann die Bekanntgabe von Schweinsteigers Vertragsverlängerung - kein Wunder, dass danach das ganze Stadion feierte, als Leslie Mandoki mit seinem Hit „thank you“ allen Fans im Namen des FC Bayern für die tolle Unterstützung im Jahr 2010 dankte. „Ich habe meinen Vetrag für euch verlängert", sagte Schweinsteiger.

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17.12.2010, 13:10

Wiedersehen mit Inter
FCB im Achtelfinale gegen den Champion

17.12.2010
Schwerer hätte es kaum kommen können. Der FC Bayern bekommt es im Achtelfinale der Champions League mit dem aktuellen Titelträger Inter Mailand zu tun. Dies ergab die Auslosung am Freitagmittag im schweizerischen UEFA-Sitz Nyon. „Inter Mailand ist ein extrem schweres Los, wahrscheinlich das schwierigste, das für uns im Topf lag", sagte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Damit kommt es bereits in der Runde der letzten 16 Teams zur Neuauflage des letztjährigen Finales. Am 22. Mai diesen Jahres unterlag die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal im Madrider Bernabeu-Stadion Inter mit 0:2. Jetzt wollen die Bayern Revanche nehmen!

Hinspiel in Mailand

„Wir alle trauern der großen Chance vom verlorenen Finale in Madrid noch immer ein wenig nach. Jetzt können wir das in zwei Spielen gegen Inter wieder zurecht rücken", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger und betonte: „Ich freue mich auf dieses Duell!“ Das Hinspiel findet am Mittwoch, den 23. Februar im Giuseppe Meazza Stadion statt. Das entscheidende Rückspiel wird am Dienstag, den 15. März in der Allianz Arena ausgetragen.

Aufgrund der winterlichen Wetterlage konnte der als Glücksfee eingeplante Sir Bobby Charlton die Reise nach Nyon nicht antreten. Auch einige Klubvertreter waren aus dem selben Grund nicht vor Ort. Karl Hopfner (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und Andy Jung (stellvertretender Vorstand) gelang aber eine rechtzeitige Anreise. „Das ist ein interessantes Duell, auf das wir uns freuen", meinte Hopfner nach der Auslosung: „Wir haben noch etwas gutzumachen. Ich denke, die Spieler werden heiß sein."

Das Achtelfinale im Überblick

AS Rom - FC Shaktar Donetsk
AC Milan - Tottenham Hotspurs
FC Valencia - FC Schalke 04
Inter Mailand - FC Bayern
Olympique Lyon - Real Madrid
Arsenal London - FC Barcelona
Olympique Marseille - Manchester United
FC Kobenhagen - FC Chelsea

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19.12.2010, 19:30

5:3 in Stuttgart
FCB überwintert auf Rang fünf

Der FC Bayern startet nach der Winterpause vom fünften Platz aus seine Aufholjagd in der Bundesliga. Mit einem 5:3 (3:0)-Erfolg am letzten Hinrunden-Spieltag beim VfB Stuttgart kletterte der Rekordmeister einen Rang nach oben und verkürzte den Rückstand auf Platz zwei (Mainz, vier Punkte) sowie auf Herbstmeister Dortmund (14 Punkte). Vor dem Weihnachtsurlaub müssen die Bayern in drei Tagen erneut in Stuttgart antreten. Dann kämpfen beide Teams um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

Vor 40.500 Zuschauern in der Baustelle Mercedes-Benz Arena erzielte Mario Gomez an alter Wirkungsstätte seine Saisontreffer zehn, elf und zwölf (31., 52., 54.), Thomas Müller (36.) und Franck Ribéry (43.) waren ebenfalls für den FCB erfolgreich. Der VfB schien im ersten Bundesligaspiel unter seinem neuen Trainer Bruno Labbadia zwischenzeitlich schon geschlagen, kam durch die eingewechselten Martin Harnik (49., 64.) und Christian Gentner (70.) aber noch auf 3:5 heran. Der 50. Ligasieg des FCB beim VfB geriet aber nicht mehr in Gefahr.

Vor dem letzten Bundesligaspiel des Jahres hatte Louis van Gaal mit einer Erkältungswelle in seiner Mannschaft zu kämpfen gehabt. In Stuttgart musste er daher auf Bastian Schweinsteiger verzichten, für den Mittelfeldspieler rückte Andreas Ottl neu in die Startformation und spielte neben Mark van Bommel auf der Doppelsechs. Im Vergleich zum Heimsieg gegen St. Pauli eine Woche zuvor fehlte zudem der verletzte Toni Kroos, dafür kehrte Mario Gomez nach überstandener Erkältung in die Startformation zurück und bildete wie gewohnt die Sturmspitze des Rekordmeisters.

Butt und Ulreich auf dem Posten

„Neuer Trainer, neue Chance - das sehen wir auch an dieser Aufstellung“, meinte Van Gaal zur ersten Elf des VfB, in der es im Vergleich zum letzten Ligaspiel der Schwaben fünf Veränderungen gab, im Vergleich zu Labbadias Debüt vor drei Tagen in der Europa League gab es erneut vier Änderungen. Der Trainerwechsel zeigte sich aber auch im Auftreten der Stuttgarter, die nach dem Anpfiff hochmotiviert loslegten.

Jörg Butt musste so in der Anfangsphase gleich zweimal eingreifen. Erst war er bei einem Kopfball von Bundesliga-Debütant Ermin Bicakcic reaktionsschnell mit den Fäusten zur Stelle (7.), dann parierte er einen Schuss von Christian Träsch (10.). Grundsätzlich hatte aber der FC Bayern mehr vom Spiel und nach 14. Minuten durch Thomas Müller eine erste Tormöglichkeit. Der WM-Torschützenkönig kam aus elf Metern zum Abschluss, scheiterte aber an VfB-Keeper Sven Ulreich (14.).

In der folgenden Viertelstunde hatten beide Torhüter wieder kaum etwas zu tun. Die Bayern hatten Mühe, gegen die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber und auf dem ramponierten Grün ihre gewohntes Flachpassspiel aufziehen. Die Partie war zerfahren, viele Zweikämpfe prägten das Geschehen - bis zur 31. Minute, als die Bayern ihre zweite Chance zur Führung nutzten: Müller eroberte in der VfB-Hälfte den Ball, passte genau durch die Nahtstelle der Abwehr und Gomez traf allein vor Ulreich zum 1:0.

Drei Streiche vor der Pause

Nur fünf Minuten später sorgte das Zusammenspiel der beiden FCB-Profis für den zweiten Treffer: Gomez gewann im VfB-Strafraum den Zweikampf gegen seinen Bewacher Matthieu Delpierre, legte quer auf den heranstürmenden Müller und der vollstreckte aus kurzer Distanz sicher (36.). Die Bayern kontrollierten nun das Geschehen und legten noch vor der Pause das 3:0 nach: Franck Ribéry hämmerte den Ball aus 20 Minuten unter die Latte (43.). Dann war Halbzeit.

Mit Danijel Pranjic für den angeschlagenen Hamit Altintop kam der FCB aus der Kabine, doch Wirkung zeigte zunächst erst einmal der Wechsel des VfB. Martin Harnik - er war für Timo Gebhart ins Spiel gekommen - verkürzte nur vier Minuten nach Wiederanpfiff nach einem Querpass von Pogrebnyak auf 1:3 (49.). Kurz zuvor hatte bereits Cacau (46.) einen Kopfball knapp über die Latte gesetzt.

Erst die Latte, dann Butt

Die Bayern antworteten prompt. In der 52. Minute war Gomez zur Stelle, als Ulreich eine Flanke von Ribéry nicht festhielt und stellte den alten Abstand wieder her - 4:1. Nur zwei Minuten später staubte der FCB-Torjäger erneut ab, nachdem Ulreich einen Müller-Schuss noch klasse zur Seite abgewehrt hatte - 5:1 (54.)!

Damit war die Partie eigentlich entschieden - denkste! Denn der VfB gab sich noch nicht geschlagen. Zunächst klärte noch die Latte gegen Pogrebnyak (57.) und Butt gegen Arthur Boka (57.) sowie Zdravko Kuzmanovic (63.), dann schnürte Harnik allein vor Butt seinen Doppelpack - 2:5 (64.).

Ein hartes Stück Arbeit

Die Bayern, bei denen Ribéry in der 58. Minute um ein Haar den sechsten Treffer erzielt hätte, hatten Mühe, das Spiel zu kontrollieren. Die Stuttgarter machten Druck und verkürzten noch einmal: Eine scharf vors Tor geschlagene Flanke des eingewechselten Christian Gentner schlug im Eck ein - nur noch 3:5 (70.).

Van Gaal versuchte, mit der Einwechslung von Miroslav Klose (68., für Gomez) und David Alaba (77., für Müller) für Beruhigung zu sorgen. Es blieb bis zum Schlusspfiff aber ein hartes Stück Arbeit für die Bayern, die am Ende aber ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison unter Dach und Fach brachten.

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22.12.2010, 22:42

9 Tore, 2 x Gelb.-Rot
FCB nach Wahnsinnsspiel im Viertelfinale

22.12.2010
Der FC Bayern steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Vier Tage nach der Bundesliga-Partie beim VfB Stuttgart gewann der 15-fache Cupsieger auch das DFB-Pokalspiel bei den Schwaben mit 6:3 (2:2). Andreas Ottl (6.), Mario Gomez (8.), Miroslav Klose (52./86.), Thomas Müller (81.) und Franck Ribery (90.+4) erzielten vor 40.500 Zuschauern in der ausverkauften Baustelle Mercedes-Benz-Arena die Tore für den FCB. Pavel Pogrebnyak (33./45.) und Matthieu Delpierre (77.) trafen in einer denkwürdigen Partie für die Gastgeber. Mann des Tages war aber Jörg Butt, der eine glänzende Leistung mit einem gehaltenen Elfmeter krönte.

Im Vergleich zum Bundesliga-Duell am zurückliegenden Sonntag änderte Trainer Louis van Gaal sein Team auf zwei Positionen. Bastian Schweinsteiger kehrte wieder ins Team zurück und spielte hinter den Spitzen. Müller rückte dafür auf den rechten Flügel. Der WM-Torjäger ersetzte dort den verletzten Hamit Altintop. Mark van Bommel und Ottl bildeten die Doppelsechs. Neben Schweinsteiger stand auch Danijel Pranjic in der ersten Elf. Er agierte für Diego Contento auf der linken Außenverteidigerposition.

Der FC Bayern erwischte einen Traumstart in die Partie. Ottl wurde im Mittelfeld nicht angegriffen und zog aus gut 30 Metern ab. Der Ball streifte den Pfosten und schlug unhaltbar für VfB-Keeper Sven Ulreich im Winkel ein (6.).

Der Jubel der zahlreichen Bayern-Fans war noch nicht verhallt, da zappelte die Kugel bereits ein weiteres Mal im Netz der Schwaben. Der laufstarke Müller tauchte plötzlich auf der linken Seite auf und passte flach auf den kurzen Pfosten. Dort lauerte Gomez und hatte keine Mühe aus kurzer Distanz das 2:0 zu erzielen (8.).

Der Schock saß tief bei den Gastgebern und der Rekordmeister hatte in der Folgezeit leichtes Spiel, agierte allerdings nicht konsequent genug. Lediglich Franck Ribéry hatte mit einem Freistoß aus 17 Metern noch eine gefährliche Torchance, zielte allerdings knapp am langen Pfosten vorbei.

Nach einer halben Stunde gab es einen kleinen Bruch im Spiel des FC Bayern. Erst musste Gomez angeschlagen das Feld verlassen, für ihn kam Miroslav Klose, dann gelang Pogrebnyak der 2:1-Anschlusstreffer, als er einen Querpass von Martin Harnik aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Dieser Treffer war das Startsignal für eine starke VfB-Schlussphase in der ersten Hälfte. Doch Jörg Butt konnte zunächst gegen Harnik, der alleine vor dem Bayern-Keeper auftauchte (38.) ebenso glänzend klären wie eine Minute später bei einem Freistoß von Christian Gentner. Doch unmittelbar vor dem Pausenpfiff war er erneut gegen Progrebnyak machtlos. Der Angreifer setzte sich im Strafraum geschickt gegen Anatoliy Tymoshchuk durch und drosch die Kugel zum 2:2 Pausenstand in den Winkel (45.).

Mit dem Rückenwind des Ausgleichs kam Stuttgart aus der Kabine und machte mächtig Druck. Harnik zielte aus der Distanz knapp drüber, Cacau haarscharf vorbei. Doch mit dem ersten Angriff in der zweiten Hälfte gelang dem FC Bayern die erneute Führung. Delpierre wollte an der Strafraumgrenze einen Querpass von Ribéry für Keeper Ulreich durchlassen und übersah den mitgelaufenen Klose. Der Nationalstürmer ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt zur 3:2-Führung (52.)

Zwei Minuten später musste van Bommel angeschlagen vom Feld. Für den Kapitän kam Daniel van Buyten in die Partie. Beinahe hätte der Belgier gleich die Kugel aus dem Netz holen können, doch erst reagierte Butt überragend gegen den starken Progrebnyak, dann traf Harnik im Nachschuss nur die Latte.

Obwohl Khalid Boulahrouz in der 67. Minute nach einem Foul an Schweinsteiger mit Gelb-Rot vom Platz gehen musste, bekamen die Bayern das Spiel nicht in den Griff. Zwar konnte Butt einen Foulelfmeter (Butt an Cacau) von Gentner parieren (74.), doch drei Minuten später köpfte Delpierre, der kurz vor Schluss mit Gelb-Rot vom Platz musste, nach einer Ecke zum 3:3 ein.

Müller blieb es in einer dramatischen Schlussphase letztlich vorbehalten, den FC Bayern in die nächste Runde zu schießen. Nach Vorlage von Ribéry ließ der WM-Torschützenkönig mit seinem Flachschuss VfB-Keeper Ulreich keine Chance. Klose (86.) und Ribéry (90.+4) setzten die beiden Schlussakkorde.

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22.12.2010, 23:59

Pokalauslosung
FCB muss im Viertelfinale nach Aachen

22.12.2010
Die beiden Glücksfeen Fatmire Bajramaj, Nationalspielerin von Turbine Potsdam, und Co-Bundestrainer Hansi Flick haben dem FC Bayern keine einfache Aufgabe für das Achtelfinale im DFB-Pokal beschert. In der Runde der letzten Acht muss der Titelverteidiger kurz nach der Winterpause beim Zweitligisten Alemannia Aachen antreten. Das ergab die Auslosung am späten Mittwochabend nach dem mitreißenden 6:3-Erfolg im Achtelfinale beim VfB Stuttgart.

Am 25. oder 26. Januar muss der Rekordchampion bereits zum dritten Mal seit 2004 im Pokal am Tivoli antreten. Dabei gab es für die Münchner bisher zwei Niederlagen. Im Februar 2004 unterlag der FCB im Viertelfinale mit 1:2, knapp drei Jahre später war nach einem 2:4 bereits im Achtelfinale Endstation. Und auch das letzte Duell in der Bundesliga im Februar 2007 gewannen die Aachener mit 1:0.

Das Viertelfinale im Überblick:

FC Schalke 04 - Kickers Offenbach/1. FC Nürnberg
FC Energie Cottbus - TSG 1899 Hoffenheim
Alemannia Aachen - FC Bayern
MSV Duisburg - TUS Koblenz/1. FC Kaiserslautern

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31.12.2010, 16:28

Adiós Micho
Demichelis wechselt nach Málaga


Martín Demichelis verlässt nach siebeneinhalb Jahren den FC Bayern und schließt sich ab 1. Januar 2011 dem spanischen Erstligisten FC Málaga an. Der deutsche Rekordmeister und der südspanische Verein einigten sich kurz vor dem Jahreswechsel auf diesen Transfer, über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Micho hat am Donnerstag die üblichen medizinischen Tests beim Tabellen-18. der Primera División bestanden und soll am kommenden Montag, den 3. Januar, im Stadion La Rosaleda offiziell vorgestellt werden. Entgegen anders lautenden Medienberichten aus Spanien handelt es sich bei dem Wechsel des argentinischen Nationalspielers nach Andalusien aber nicht um ein Leihgeschäft, sondern um einen endgültigen Transfer.

Vier Double-Siege

„Ich hoffe, dass ich mich möglichst schnell in die Mannschaft eingewöhnen werde“, sagte der 30-Jährige bei seiner Ankunft in Málaga, wo es zu einem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer Manuel Pellegrini kommt. „Es herrscht großes Vertrauen zwischen uns“, so Demichelis über den chilenischen Übungsleiter, der River Plate Buenos Aires im Jahr 2003 zur Meisterschaft geführt hatte. Einer seiner Schlüsselspieler damals war Demichelis, der nach der Saison nach München wechselte.

Beim FC Bayern kämpfte der Innenverteidiger, der zunächst im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam, lange um den endgültigen Durchbruch. 174 Bundesligaspiele absolvierte Demichelis seither für den FCB und erzielte dabei 13 Treffer. Dabei gewann er je vier deutsche Meistertitel und Pokalsiege. Für die Auswahl seines Heimatlandes bestritt er bislang 32 Partien.

Nur neun Einsätze

In der vergangenen Double-Saison noch Stammspieler, verlor Micho in der laufenden Spielzeit seinen Platz als linker Innenverteidiger an Holger Badstuber. Nur neun Pflichtspiele stehen in dieser Saison für den „stolzen Argentinier“ (Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge) zu Buche, davon lediglich vier über die volle Distanz.

Nun sucht der Familienvater beim abstiegsbedrohten FC Málaga, der mit 35 Gegentreffern die schlechteste Defensive der Liga stellt, eine neue Herausforderung.

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01.01.2011, 18:25

Einigung mit Hoffenheim
FCB vor Verpflichtung von Luiz Gustavo



Das neue Jahr beginnt beim FC Bayern mit der wahrscheinlichen Verpflichtung eines neuen Spielers. Der Brasilianer Luiz Gustavo vom Ligakonkurrenten 1899 Hoffenheim soll in der Rückrunde der laufenden Saison den deutschen Rekordmeister verstärken. Der Vorstand des FCB erzielte eine grundsätzliche Einigung mit den Kraichgauern sowie deren Mäzen Dietmar Hopp über einen sofortigen Wechsel des 23-Jährigen an die Säbener Straße.

An Neujahr und am Sonntag wird Luiz Gustavo die medizinischen Tests in München absolvieren. Sollte dabei alles planmäßig verlaufen, wird der Brasilianer einen Viereinhalbjahresvertrag bis 2015 erhalten. Am Dienstag wird Luiz Gustavo gemeinsam mit Sportdirektor Christian Nerlinger ins Trainingslager der Bayern nach Doha/Katar nachreisen.

Der Defensiv-Allrounder, Luiz Gustavo kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite und im zentralen defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, war vor zwei Jahren als Rohdiamant vom brasilianischen Zweitligisten Corinthians Alagoano nach Hoffenheim gewechselt. Dort bestritt er bislang 72 Bundesligaspiele und erzielte zwei Tore, beide in der laufenden Saison. Der Südamerikaner ist auch für die Champions League spielberechtigt.

raesch

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01.01.2011, 19:36

das wäre gut

das finde ich gut wenn sie ihm holen is ja ein guter spieler
witze
zieht es euch rein jeden tag nen witz

holzyy

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51

08.01.2011, 19:54

Wer hat eigl das sagen bei euch? Henoeß,Beckenbauer und nerlinger? Oder doch van Gaal?

Wenn ein Trainer nicht entscheiden darf wer spielt verstehe ich die Welt nicht mehr ?(
So kann bei euch auch nie ruhe einkehren, wobei mir das sehr gefällt :thumbup:

52

08.01.2011, 19:59

Wer hat eigl das sagen bei euch? Henoeß,Beckenbauer und nerlinger? Oder doch van Gaal?

Wenn ein Trainer nicht entscheiden darf wer spielt verstehe ich die Welt nicht mehr ?(
So kann bei euch auch nie ruhe einkehren, wobei mir das sehr gefällt :thumbup:

du bist hier falsch

du must hier rein ?( Unterhaltungsspamthread!!!!
:s04: :s04: :s04: :s04: :s04:





manchen Leuten gehts nicht ums Spiel sondern die haben einen "Mecker"- oder auch "Melle" Character

53

09.01.2011, 15:25

Wer hat eigl das sagen bei euch? Henoeß,Beckenbauer und nerlinger? Oder doch van Gaal?

Wenn ein Trainer nicht entscheiden darf wer spielt verstehe ich die Welt nicht mehr ?(
So kann bei euch auch nie ruhe einkehren, wobei mir das sehr gefällt :thumbup:



Solltest mal besser ein gutes Buch lesen anstatt immer den Müll aus der Bild

Und mach dir mal um den FCB keine sorgen, da ist genug ruhe da um deine komischen Lüdenscheider noch zu überholen

raesch

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09.01.2011, 15:59

richtig so wäre doch gelacht wenn wir das nicht schaffen mit robben wieder im rücken
witze
zieht es euch rein jeden tag nen witz

raesch

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55

22.01.2011, 17:48

5:1 gwinnt der fcb gegen kaiserslautern
1 0 robben
2 0 gomez
2 1 moravek
3 1 gomez
4 1 gomez
5 1 müller
witze
zieht es euch rein jeden tag nen witz

56

22.01.2011, 18:25

Höchster Saisonsieg!
Robben und Gomez führen FCB zum 5:1



Der FC Bayern hat im Kampf um den zweiten Platz ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Angetrieben vom überragenden Arjen Robben bezwang der Titelverteidiger den 1. FC Kaiserslautern im ersten Heimspiel des Jahres deutlich mit 5:1 (2:1) und feierte damit gleichzeitig den höchsten Saisonsieg. In der Tabelle sprang die Mannschaft von Louis van Gaal auf den dritten Platz.

Vor 69.000 Zuschauer in der Allianz Arena sorgte Robben einen Tag vor seinem 27. Geburtstag in der Nachspielzeit der ersten Hälfte für die 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel waren es Mario Gomez mit seinem dritten Dreierpack in dieser Saison (46./80./84.) und Thomas Müller in der Nachspielzeit, die den sechsten Heimsieg in Serie sicherstellten. Zwischenzeitlich hatte Jan Moravek auf 1:2 verkürzt (62.).

Van Gaal stellte seine Mannschaft gegenüber dem 1:1 beim Rückrundenauftakt in Wolfsburg auf zwei Positionen um. Für den am Knie verletzten Franck Ribéry kam Arjen Robben zu seinem ersten Startelfeinsatz in dieser Saison. Auch Luis Gustavo spielte nach seinem Wechsel von Hoffenheim erstmals von Beginn an. Für den Brasilianer musste sein Landsmann Breno auf die Bank, Anatoliy Tymoshchuk rückte neben Holger Badstuber in der Innenverteidigung.

Der FCK, der auf seinen gesperrten Toptorjäger Srdjan Lakic verzichten musste, kam bei eisiger Kälte schneller auf Betriebstemperatur. Bereits in der dritten Minute gab Mittelstürmer Adam Nemec den ersten Warnschuss ab. Richtig gefährlich wurde es acht Minuten später, als eine Direktabnahme von Christian Tiffert nur haarscharf über die Querlatte strich.

Die Bayern taten sich am Anfang richtig schwer und schafften es kaum einmal, mit ihrem Positionsspiel die gut gestaffelte Defensive der Pfälzer in Verlegenheit zu bringen. Einzig Robben sorgte mit seinen Tempodribblings für Gefahr. So wie in der zehnten Minute, als er von rechts in die Mitte zog und an der Strafraumgrenze abzog - knapp vorbei.

Auch in der Folgezeit war Robben die beste Offensivwaffe des FCB. Nach einem Konter in der 21. Minute steuerte er alleine auf FCK-Keeper Thomas Sippel zu, traf aber nur das Außennetz. 12 Minuten darauf zögerte Gomez nach Steilvorlage zu lange mit dem Abschluss und wurde im letzten Moment von Rodnei gebremst. In der 41. Minute war es Sippel, der gegen den frei durchgebrochenen Thomas Müller die Münchner Führung verhinderte.

Kraft pariert, Robben trifft

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff überschlugen sich noch mal die Ereignisse. Zunächst rettete Kraft mit einer Glanzparade gegen Ivo Ilicevic (45.). Praktisch im Gegenzug schlug dann Robben eiskalt zu. Nach wunderbarem Diagonalpass von Müller umkurvte der Niederländer den herausstürzenden Sippel und traf zum 1:0. Unmittelbar darauf erfolgte der Halbzeitpfiff.

Direkt nach Wiederanpfiff setzten die Bayern einen drauf. Diesmal war Robben der Ausgangspunkt mit einem Klassepass auf Schweinsteiger, der quer auf Gomez legte. Der Nationalspieler hatte keine Mühe, völlig frei aus drei Metern zum 2:0 einzuschieben (46.).

Moravek sorgt für Spannung

Angriff auf Angriff rollte jetzt Richtung FCK-Tor, und immer wieder stand der herausragende Robben im Mittelpunkt. Gleich drei Mal bot sich dem Vize-Weltmeister die Chance zum 3:0, die beste davon vereitelte Sippel mit einer Weltklasseparade in der 53. Minute. Auch Müller scheiterte nach gut einer Stunde nur knapp.

Das 3:0 war eigentlich nur einer Frage der Zeit, doch fast aus dem Nichts heraus machte der FCK das Spiel noch mal spannend. Nach einem verunglückten Klärungsversuch von Tymoshchuk kam Moravek frei zum Abschluss und verkürzte aus wenigen Metern zum 1:2 (62.).

FCK-Coach Marco Kurz versuchte, mit drei frischen Leuten das Spiel noch mal herumzureißen. Auch Van Gaal wechselte und brachte in der 74. Minute Hamit Altintop für Robben, der unter Standing Ovations der 69.000 den Platz verließ. Die Bayern gerieten aber nicht mehr groß in Gefahr, auch weil Gomez in der Schlussphase mit seinen Saisontreffern 13 und 14 alles klar machte.

Zwei Mal behielte er frei vor Sippel die Nerven, traf in 80. Minute zum 3:1 und schraubte das Ergebnis vier Minuten später sogar noch auf 4:1. Mit dem Schlusspfiff sorgte Müller nach herlichen Zuspiel von Altintop für den Endstand - 5:1!

raesch

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57

22.01.2011, 18:28

jo im augendblick sind die bayern auf dem qualliplat für cl
witze
zieht es euch rein jeden tag nen witz

58

25.01.2011, 12:39

Mark van Bommel wechselt zum AC Mailand

25.01.2011

Mark van Bommel (33) wechselt ab sofort zum italienischen Erstligisten AC Mailand. Der niederländische Nationalspieler hatte den FC Bayern München um Auflösung seines bis 30. Juni 2011 laufenden Vertrages gebeten, um aus sportlichen Gründen wechseln zu können. Nach einem gemeinsamen Gespräch am heutigen Vormittag kamen der Vorstand der FC Bayern München AG, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner, sowie Sportdirektor Christian Nerlinger diesem Wunsch nach.

„Es war Marks ausdrückliche Bitte, ihn aus sportlichen Gründen vorzeitig aus seinem Vertrag zu entlassen, um sofort zum AC Mailand wechseln zu können. Mark war immer ein vorbildlicher Profi, ein wichtiger und erfolgreicher Spieler für den FC Bayern und darüber hinaus ein großartiger Kapitän. Aufgrund seiner Verdienste um den Verein haben wir Marks Wunsch entsprochen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Der FC Bayern München wünscht Mark van Bommel und seiner Familie alles Gute für die Zukunft in Italien.“

Mark van Bommel erklärte: „Ich verlasse den FC Bayern schweren Herzens, aber mit erhobenem Haupt. Ich habe hier viereinhalb sehr schöne und erfolgreiche Jahre verbracht und möchte mich dafür ausdrücklich beim Klub und den Fans bedanken. Der FC Bayern München wird immer einen großen Teil meines Herzen einnehmen.“

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26.01.2011, 22:55

4:0 in Aachen
Bayern stürmen ins Pokalhalbfinale

26.01.2011

Aller guten Dinge sind drei! Im dritten Anlauf hat der FC Bayern ein DFB-Pokalspiel bei Alemannia Aachen gewonnen. Nach zwei Niederlagen in den Spielzeiten 2003/04 und 2006/07 hat der Rekordmeister am Mittwochabend das Viertelfinale beim Zweitligisten souverän mit 4:0 (1:0) gewonnen und das Halbfinale erreicht.

Vor 32.190 Zuschauern im ausverkauften neuen Tivoli-Stadion brachte Mario Gomez den Titelverteidiger in der 26. Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel sorgten Thomas Müller und der eingewechselte Arjen Robben (88.) für den Einzug in die Vorschlussrunde, die am kommenden Sonntag ausgelost wird.

Gegenüber dem 5:1-Heimerfolg in der Liga am vergangenen Samstag stellte Trainer Louis van Gaal seine Elf auf zwei Positionen um. Andreas Ottl rückte für den nach Mailand abgewanderten Mark van Bommel ins zentrale defensive Mittelfeld an die Seite von Danijel Pranjic, und Hamit Altintop ersetzte den grippegeschwächten Robben, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Philipp Lahm führte die Münchner als Nachfolger von Van Bommel als Kapitän aufs Feld.

Wie angekündigt begannen die Gastgeber gegen den favorisierten Rekordchampion mit einem aggressiven und laufintensiven Pressing, um das Aufbauspiel der Gäste früh zu stören und Fehler zu provozieren. Allerdings agierten die Aachener nach erfolgreicher Balleroberung im Angriff selbst zu unpräzise, um gefährlich in Tornähe zu kommen. Die erste Chance des Spiels bot sich Alemannia-Kapitän Benjamin Auer (21.), der aus halbrechter Position vorbeizielte.

Die Bayern waren somit gezwungen, geduldig den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen und auf ihre Chance zu warten. Für diese Geduld wurden sie in der 26. Minute belohnt: Einen feinen Spielzug über die linke Seite zwischen Altintop und Luiz Gustavo schloss Torjäger Gomez mit einem Kopfball aus fünf Metern zur 1:0-Führung ab.

Mit der Führung im Rücken wurden die Münchner immer kombinationssicherer und hätten in der Folgezeit den Vorsprung weiter ausbauen können. Müller (30.) und Andreas Ottl (32.) wurden bei ihren Schussversuchen abgeblockt, dann versäumte Gomez (36.) das 2:0, als er freistehend aus kurzer Distanz an Torwart David Hohs scheiterte.

Auf der Gegenseite hatte der FCB aber auch etwas Glück, als Auer durch Gustavo im Strafraum zu Fall kam, ein Elfmeterpfiff durch Schiedsrichter Michael Weiner aber ausblieb. „Da hätte man auch Strafstoß geben können“, räumte ein zufriedener Sportdirektor Christian Nerlinger in der Halbzeitpause ein. „Das war eine konzentrierte Leistung, wenn wir so weiterspielen, gehen wir als Sieger vom Platz.“

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Aachener etwas den Druck, die erste Chance auf einen Treffer aber hatten die Bayern durch Gomez (54.), der nach schönem Doppelpass mit Müller erneut an Hohs scheiterte und damit eine Vorentscheidung verpasste. Diese Szene beflügelte die Hausherren, die nun ihre Chance auf den Ausgleich witterten und ihre Offensivbemühungen weiter verstärkten.

Kurz darauf hatten die Aachener ihre beste Gelegenheit durch einen Kopfball von Tobias Feisthammel (62.), den Thomas Kraft mit einem sensationellen Reflex von der Linie kratzte und seine Mannschaft somit vor dem Ausgleich bewahrte. Auf der Gegenseite setzte der kurz zuvor eingewechselten Robben mit einem feinen Zuspiel Müller in Szene, der abgeklärt das 2:0 erzielte (75.).

Fünf Minuten später sorgte erneut Müller für die Entscheidung, als er mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:0 erhöhte und den Halbfinaleinzug perfekt machte. Nachdem der eingewechselte Cubukcu (85.) auf Aachener Seite nur das Außennetz traf, sorgte Robben (88.) nach Vorlage von Schweinsteiger für den Schlusspunkt.

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27.01.2011, 14:34

Wechsel nach Hoffenheim
Braafheid verlässt den FC Bayern

27.01.2011

Nach Mark van Bommel verlässt ein weiterer Niederländer in der Wintertransferperiode den FC Bayern. Vizeweltmeister Edson Braafheid schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Ligakonkurrenten TSG 1899 Hoffenheim an. Der 27 Jahre alte Linksverteidiger unterzeichnete am Donnerstag einen Vertrag bis 30. Juni 2014 bei den Kraichgauern, wo er die Rückennummer 28 erhält.

Braafheid wechselte im Sommer 2009 vom niederländischen Erstligisten Twente Enschede zum deutschen Rekordmeister, konnte sich aber im Kader von Trainer Louis van Gaal keinen Stammplatz erkämpfen. In der Rückrunde der vergangenen Saison war Braafheid bereits an den schottischen Traditionsverein Celtic Glasgow ausgeliehen worden.

Insgesamt bestritt der achtmalige niederländische Nationalspieler zwölf Bundesligaspiele für den Rekordmeister, dazu drei Champions-League-Spiele und vier Einsätze im DFB-Pokal. Sein letztes Pflichtspiel im Bayern-Trikot absolvierte Braafheid am 29. Oktober beim 4:2-Heimsieg gegen den SC Freiburg.

Nach Mark van Bommel (AC Mailand), Martin Demichelis (FC Málaga) und David Alaba (ausgeliehen nach Hoffenheim) ist Braafheid der vierte Abgang während der noch bis zum 31. Januar offenen Transferperiode. Dem steht in Luiz Gustavo ein Neuzugang gegenüber.